Bundestagswahl 2017

Initiativen von und Diskussionen um Auslaender. Neue Gesetze zum Thema Auswanderer. Aktivitaeten und İnitiativen von Türken in Deutschland.

Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon alanya_fuchs » 9. Feb 2018, 00:33

Eine Bürgerversicherung hätte ich auch gerne gesehen. In einer Koalition kann man sich allerdings nicht alle Wünsche erfüllen, da bleibt oft nur ein Kompromiß. Frag mal die CDU Mitglieder, wie die mit dem Ergebnis des Koalitionsvertrags zufrieden sind. Dann sieht das Gesamtergebnis für die SPD nicht mehr so schlecht aus. Nun muss alles noch mit Leben gefüllt werden.

Was die GroKo für Krankenversicherte bedeutet

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... erung.html
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Beslira » 9. Feb 2018, 13:26

alanya_fuchs hat geschrieben:
Was die GroKo für Krankenversicherte bedeutet


Immer vorausgesetzt sie kommt zustande - dann hat der GK Versicherte - falls es zwischenzeitlich keine Erhöhung gibt, ab 01.01.2019 tatsächlich etwas mehr Geld zur Verfügung. Der Zusatzbeitrag wird wieder geteilt und macht bei einer Rente von 2.000 Euro immerhin ca. 12 Euro im Monat. :cherrysmilies148:

Zum Glück kommt die angestrebte Bürgerversicherung nicht die könnte nämlich für den GK Versicherten sehr, sehr teuer werden. Muss nicht aber könnte....denn Reiche wird es immer geben und wenn die weniger zahlen zahlen alle anderen mehr.

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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon santiago » 9. Feb 2018, 15:10

Zufällig habe ich gestern 8.2. im ARD, die Sendung Extra3 gesehen. "Der Irrsinn der Woche".
(Beitrag ist noch verfügbar)

Humorvoll auf die Schippe genommen, wurde die politische Landschaft inkl. den Figuren.....Wieviel daran stimmt und wahr ist kann ich nicht beurteilen. Rhetorisch haben die deutschen Politiker ja schon was drauf.
Jedenfalls eine Sendung wo man viel lachen konnte.
:hallo3:
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Chrissi » 9. Feb 2018, 19:05

X3.de hat letztes Jahr sorgfältig die Lage in der Türkei recherchiert, siehe:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Beslira » 9. Feb 2018, 19:12

santiago hat geschrieben:Zufällig habe ich gestern 8.2. im ARD, die Sendung Extra3 gesehen. "Der Irrsinn der Woche".

Jedenfalls eine Sendung wo man viel lachen konnte.


Nur - mitunter bleibt einem das lachen im Hals stecken.....

Der scheidende SPD-Parteichef Martin Schulz wird nun doch nicht Außenminister. Auf parteiinternen Druck hin zieht er sich zurück.

Das war die Meldung. Und nun kommt der reale Irrsinn:

Seine designierte Nachfolgerin Nahles zollt ihm für die Entscheidung „Respekt und Anerkennung“.

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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Kunz » 9. Feb 2018, 20:22

Und der joviale, Tee eingießende Waffenhändler bleibt jetzt auf dem Posten sitzen? Zur Strafe für das unwürdige, unprofessionelle Verhalten der Spezialdemokraten müsste jetzt eigentlich die CDU den Posten für sich reklamieren und die Misere aus der Versenkung rausholen oder Flintenusch den Job geben.

Und falls die Sozen die Kloko jetzt platzen lassen, könnte man dem Sultan im Schwarzbau ne Freude machen und die Schwampel wieder auflegen, mit Özzi als Außenminister.
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon alanya_fuchs » 9. Feb 2018, 21:02

Sigmar Gabriel hat sich endgültig ins Aus geschossen - und zwar ganz alleine. Natürlich darf man beleidigt sein, wenn man von seinem Posten verdrängt werden soll. Man darf es auch respektlos finden, wenn man als beliebtester Politiker abserviert wird - und man darf das sogar deutlich sagen.
Aber die eigene Tochter gegen Martin Schulz in Stellung zu bringen, zu verbreiten, die kleine Marie habe Schulz als den Mann mit den Haaren im Gesicht bezeichnet: Das ist arm, stillos und niederträchtig.

https://www.tagesschau.de/kommentar/gab ... r-101.html

Auch nach dem Verzicht von Schulz sind die Tage von Gabriel gezählt. Das wird Frau Nahles (sofern sie Parteivorsitzende wird) ihm nicht durchgehen lassen.
Nun bin ich mehr als gespannt auf den 04. März, denn die Jusos haben außer "nein zur GROKO" auch keinen Plan "B". Aufsässigen und Trotzköpfen fehlt nämlich jegliche Weitsicht. Sollte Kevin Künert sich durchsetzen, ist ein Abgleiten in die Bedeutungslosigkeit sehr wahrscheinlich.
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Kunz » 9. Feb 2018, 21:54

Wie kommst du darauf, dass Kühnert "aufsässig und trotzköpfig" ist? Er ist vernünftig und versucht, die SPD vor noch größerem Schaden zu bewahren. Die SPD hat in Koalitionen mit Merkel nur verloren. Am Abend der vergeigten Bundestagswahl versprach Schulz, die SPD werde der Regierung fernbleiben. Das stieß auf große Zustimmung bei der SPD-Basis. Er ging davon aus, die Schwampel würde zustande kommen. Kam sie aber nicht, denn Christian Lindner hatte sich verspekuliert und die Postengeilheit der Grünen unterschätzt. Also musste der FDP-Chef die Schwampel selbst versenken.

Und was kam dann? Schulz sagte nochmal nein zur Kloko, nur, um dann etwas später sein Versprechen zu brechen. Motiv? Postengeilheit.

Das wäre vielleicht irgendwie durchgegangen, wenn die SPD etwas besser sondiert hätte, aber erst zu krakeelen, man werde ohne Bürgerversicherung, ein Ende der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverhältnissen und ohne Familiennachzug für Kriegsflüchtlinge ohne nachgewiesene individuelle politische Verfolgung nicht in die Regierung eintreten und dann in allen drei Punkten mit vollkommen leeren Händen dazustehen... was ist das anderes als eine Bankrotterklärung der SPD und ein Beweis dafür, dass ein paar vollkommen Abgehobene nur Posten im Blick haben?

Der Parteitag war sauer, also wurden Nachbesserungen versprochen. Und was wurde herausverhandelt? Posten für's Spitzenpersonal . Aber keine nennenswerten inhaltlichen Verbesserungen.

Und dann? Kloppt sich das "Spitzen"personal auch noch wie die Kesselflicker um besagte Posten.

Und du sagst, Kühnert sei "aufsässig und trotzköpfig"? Die Basis muss sich in den nächsten Wahlkämpfen all die Wahrheiten auf der Straße um die Ohren hauen lassen. SPD: Bonzenpartei. Hauptsache die Großkopferten bringen noch einmal für dreieinhalb Jahre die Schäflein ins Trockene. Damit die Pensionen höher ausfallen, wenn die SPD dann den Weg der PvdA in den NL und des PS in Frankreich geht.

Nein, Kühnert und die Jusos sehen die SPD auf den Abgrund zurasen und wollen die Notbremse ziehen.
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon yolcu » 9. Feb 2018, 22:15

Fakt ist: Schulz hat sich selbst erledigt und das finde ich gut. Nicht nur weil er interne Absprachen innerhalb der Partei(Postengeschachere mit Gabriel und Nahles) wiederum nach dem Prinzip"was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern " behandelte. Sondern auch seine eigenmächtige Art sich der Nahles zu bemächtigen als neue Parteivorsitzende.
Anscheinend funktionieren die Parteispitzen der SPD noch insoweit das man erkannte (man muss den Mann Schulz loswerden). Leider hat Schulz gleichzeitig durch sein Suchtgebahren nach Macht auch den Gabriel beschädigt. Vermute das Gabriel auch den Löffel wirft und man eine neue Besetzung finden muss für Ihn.
Vermute das die SPD so langsam den Weg in die Bedeutungslosigkeit nimmt und Denen bald nichts anderes mehr übrig bleibt als mit den Roten zusammen zu koalieren auch auf Bundesebene.
In der jetzigen Situation hoffe ich das die Abstimmung der SPD Genossen zur GROKO eine Abfuhr erfährt. Das wäre nach diesem Offenbahrungseid den man sich mit dem Geschacher um Posten geliefert hat die einzige ehrliche Entscheidung.
Hier sehen wir mal wieder wie wenig sich deutsche Politik um das Wohl des Bürgers schert. Amtseid hin oder her. Es wird gelogen und betrogen was das Zeug hält. Untereinander-miteinander-und gegeneinander.
Iyi yolculuklar :roll:
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon santiago » 9. Feb 2018, 23:00

Ironisch gefragt: Wäre eine "Monarchie" den nicht auch eine Möglichkeit ? : :kaffeee:
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon yolcu » 9. Feb 2018, 23:27

santiago hat geschrieben:Ironisch gefragt: Wäre eine "Monarchie" den nicht auch eine Möglichkeit ? : :kaffeee:



Und Du wärest dann unser neuer König/Kaiser" Franz Santiago de Compostella "?? ;)
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Chrissi » 9. Feb 2018, 23:49

Sorry kunz,
Schulz hat schon Stunden vor Deinem Post klargestellt das er keinen "Posten" übernehmen wird.

Solangsam gleiten hier einige in die Region "Stammtischgeschwätz", egal...

@ yolcu: möchte niemanden hier angreifen, habe allerdings eine Allergie gegen Populisten und Rassisten.
santiago hat ein humoriges Beispiel dargestellt und ich habe daraufhin einen Ball zurückgespielt. ;)
Die Arbeitsbedingungen in CH sind sehr attraktiv, allerdings kostet einer Döner Ekmek samt 1 Bier 0,5 L (takeaway) umgerechnet 60 TL, erzähl das mal in der Türkei die bekommen dort einen Herzkasper wenn sie das hören. :D

Man muß hier auch nicht alles todernst nehmen, insbesondere weil Du nie irgendwelche Quellen angiebst und ich Deine Beiträge bis auf weiteres eh nicht mehr ernstnehme.

Schöne Fasnacht
Zuletzt geändert von Chrissi am 10. Feb 2018, 00:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon walteranamur » 10. Feb 2018, 00:07

Das, was jetzt in der SPD passiert und in den CDU passieren wird, ist hochinteressant. Die folgenden Gedanken fußen auf meinen Erfahrungen der letzten 5 Jahre auf kommunal- kreis- und landespolitischer Ebene, wo ich als Mitgründer eines Aktionsbündnisses beinahe in einem Vollzeit-Job tätig war.

Was jahrelang als Ossi-Probleme und "eben nicht reif für die Demokratie" usw. dargestellt wurde, müsste schon längst unter einem völlig anderen Aspekt betrachtet werden. Für einmal nämlich ist der "Osten" unfreiwillig früher und offensichtlicher politisch in einer Art und Weise verwaltet und umstrukturiert worden, welche gravierendste Probleme im Bereich Bürgermitsprache. Kommunalrecht und Zukunft des ländlichen Raumes mit sich gezogen hat. Kreis- und Gemeindegebietsreformen ohne Ende, Kommunalpolitiker, welche sich abstrampeln, aber auf keinen grünen Zwei kommen, weil sie in allen Belangen an Fördertöpfen des Landes und des Bundes hängen. Dringend notwendige kleinste Investitionen von z.B. 100 000 € für eine defekte Quartierstraße werden durch ein zwei- bis dreistufige Bürokratie auf ein Projekt von 500 000 € aufgeblasen, für welches der Gemeinde die Kohle fehlt und deswegen via Fördertöpfe ( 1 -3 Jahre Wartezeit bis Bewilligung) finanziert und hintennach bei den Anliegern zusätzlich prozentual in Rechnung gestellt werden.

Landkreise mit Flächen so groß wie das Saarland. Einheitsgemeinden mit Flächen von über über 600 km2, eine Verwaltung für über 50 Ortsteile, Gemeindearbeiter, welche die Hälfte ihrer Arbeitszeit für die Fahrt von A nach B nach C verbringen und (ehrenamtliche!) Ortsbürgermeister, welche Ansprechperson vor Ort sein sollten, aber weder Budget noch Kompetenz haben. So, das alles prasselt dann in die Verwaltung der Einheitsgemeinde ein, welche aber weder das notwendige Personal, geschweige denn die Finanzen hat, um situationsgerecht aktiv zu werden. Dafür werden Berge von Finanzierungsanträgen, Fördergesuchen und und und erarbeite, wovon mindestens die Hälfte abgelehnt wird.

Die Stimmung in der Bevölkerung und bei den Lokalpolitikern (vielfach nicht mal eingetragene Parteimitglieder , da die Parteien nicht mehr in Form von Ortsvereinen präsent sind) ist entsprechend mies. Die Landespolitik wiederum ist mit sich selbst beschäftigt, steht teilweise selbst unter Druck des Bundesfinanzministeriums und sollte Kosten sparen. Nach jeder so genannten Sparrunde stellt sich raus, dass mit viel Aufwand ein hunderte Seiten dickes neues Spar- und Personalentwicklungskonzept 4.0 erarbeitet wurde, als dessen Ergebnis der Wasserkopf wächst oder plötzlich neue Institute, vom Lande ausgelagert, Kommunen erklären, WAS jetzt zu tun sei. In Wirklichkeit fließt jedoch immer weniger Geld dorthin, wo es eigentlich ankommen sollte und versickert in irgendwelchen Kanälen.

Die Folge ist ein politisches Vakuum, vielfach auch Resignation, an welche sich Wut anschließen. Dann kommen Wahlen und man hat die Möglichkeit, zwischen 4 Parteien auszuwählen. Die wareen aber alle schon dran und haben in den letzten 5 Jahren schön einvernehmlich Landespolitik gemacht, denn: Für die kommende Legislatur könnte ja eine neue Koalition entstehen und die heutige "Opposition" käme dann auch in den Genuss eines Ministersessels. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Und nun also nach 4 oder 5 Jahren offensichtlicher Stagnation wen wählen? Das ist die Stunde einer AfD, das Unzufriedenenbecken bearbeiten und voila: 15-24% Wählerstimmen. Verdienst der AfD? Nein. Versagen der Parteien. Von unserem Bündnis vor der Landtagswahl LSA im Jahre 2015 vorgetragen, auf dieses Potential hingewiesen, klare Aussagen, auch was Koalitionen betrifft eingefordert. Wir wurden belächelt. Die Landtagswahlen haben dann den letzten die Augen geöffnet.

Was ist passiert? Unsere SPD-Landesvorsitzende, eine noch abscheulichere Windfahne als Schulz, wurde auf einen sicheren Listenplatz gesetzt und in den Bundestag wegbefördert. Dort sitzt sie jetzt, aber auch im Bundesvorstand... Krasses Versagen wird also belohnt. Jeder IQ 80 kriegt das mit und damit ist eine Partei unten durch. Die Verantwortlichen setzen dann auf Faktor vergessen. Das funktioniert nicht mehr.

Was gesellschaftlich national mit der AfD läuft, passiert derzeit innerparteilich bei der SPD. Die Basis, welche sich schon seit Jahren (auch durch Gabriel!) verarscht fühlt, artikuliert sich. Plötzlich steht da ein 29-Jähriger, welcher sachorientiert argumentiert, auf Widersprüche aufmerksam macht und innerhalb einiger Wochen einen ganzen Parteiapparat ins Wanken, vielleicht zum Einsturz bringt, was die Führungsetage betrifft. Muss man da nicht fragen: Wenn sowas möglich ist, wie stark ist denn dieser Parteivorstand? Wie sehr im Iglu oder unter der Glasglocke müssen diese Leute leben, wenn sie nicht mitkriegen, was sich da seit Jahren zusammenbraut? Wenn eine Nahles die Proteste gegen Schulz gestern noch als "damit muss man leben" und "das gibt es immer" abtu,t bedient sie sich einer alte Polit-Masche, wonach NICHT auf Kritik eingegangen werden will. Das war eine krasse Fehleinschätzung und damit kommt sie jetzt selbst unter Druck denn: 24 Stunden später auf Grund des Druckes aus NRW im Vorstand Schulz faktisch zum Rücktritt zu drängen ist eine Sache. Ihn aber noch für seinen "selbstlosen" und "verantwortungsbewussten" Rücktritt zum Wohle der SPD zu loben, ist der Gipfel der Verlogenheit. Da hat der Sigi wieder recht....

So beginnt in der SPD derzeit ein Reinemachen, welches meiner Meinung nach noch nicht abgeschlossen ist. Das sehe ich positiv. Denn: Mit neuen Köpfen, welche für eine Sache und nicht primär für einen Privatsessel kämpfen, gewinnt die Partei Profil und wird Alternative zur blauen Alternative. Spielraum mindestens + 10% in unserem Bundesland.

Die Schadenfreude über den Zoff in der SPD wird in den kommenden Tagen ersticken. Dann nämlich, wenn dasselbe Prozedere in der CDU beginnt. Ich bin mir sicher, dass da ebenfalls massivste Kritik aufflammen wird, nur brauchen die Leute etwas länger. Das Unvorstellbare, nämlich Neustart ohne Merkel ist bereits artikuliert.

Im Moment finde ich Politik in Deutschland sehr spannend.
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Kunz » 10. Feb 2018, 00:31

Leider ist Kevin Kühnert zu jung, um die SPD zu erneuern. Ansonsten besteht sie aus Bonzen und Bonzinnen, von denen Nahles und Scholz (Schulz und Gabriel sind hoffentlich jetzt weg vom Fenster) zu den übleren gehören und die Dreyer und die Barley vielleicht zu den weniger üblen. Aber sie sind alle auf dieselbe Weise hoch gekommen.

Gleiches gilt für die CDU und noch mehr für die CSU, bei der sich inzwischen niemand mehr drüber aufregt.

Die FDP wird von einem Großmaul angeführt, das im entscheidenden Moment kneift und die Linkspartei unterwirft sich dem Egotrip von Frau Wagenknecht.

Und die größte Schande ist, dass die AfD, ein Haufen von Nazis und Psychopathen, allen Ernstes von immer mehr Leuten nicht nur aus Protest, sondern als vermeintlich kleinstes Übel unterstützt wird.
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Re: Bundestagswahl 2017

Beitragvon Reyhan » 10. Feb 2018, 11:54

Das, was jetzt in der SPD passiert und in den CDU passieren wird, ist hochinteressant.


Ich bin noch immer fassungslos über die Ereignisse , die da in den letzten Tagen passiert sind und hoffe, dass ich bald in der Lage sein werde all das als interessant zu sehen.

Ich weiß jedenfalls wer meine Stimme bei der nächsten Wahl nicht bekommen wird. Oder es tun sich wirklich entscheidende Dinge.

Man kommt sich ja vor wie in einer Bananenrepublik !

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