Archäologie-Nachrichten

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Jade » 7. Nov 2017, 02:51

Und wieder ein sensationeller Fund: In Demre wurde ein Hausgrab aus dem 4. Jh. v. Chr. entdeckt.
Näheres im Artikel
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Cinar » 21. Nov 2017, 12:41

Schon mehrfach haben wir in diesem Thread über Aspendos berichtet, daher poste ich auch diese Meldung hierher:

Das moderne Aspendos-Theater, Auftrittsstelle der Anadolu Ateşi (Fire of Anatolia), soll wieder abgerissen werden. Das Theater in 400m Entfernung des antiken Theaters hatte 2008 nur eine zeitlich begrenzte Baugenehmigung während der Restaurationsarbeiten am antiken Theater bekommen. Diese Zeit ist inzwischen abgelaufen und nun hat die Behörde zum Schutz der Antalya Kulturschätze "ANTALYA Kültür Varlıklarını Koruma Bölge Kurulu" den Abriss beschlossen. Dagegen gibt es natürlich auch Stimmen, insbesondere von den Veranstaltern, die in den Sommermonaten das Theater genutzt haben. Sie hoffen auf eine Neubewertung des Status (von Acker auf touristisches Theater?)

Quelle türkisch

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon alanya_fuchs » 22. Nov 2017, 17:35

Vansee: Auf dem Grund des Sees haben Archäologen ein Schloss ausgegraben

Archäologen haben in der Türkei eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Sie haben auf dem Grund des Vansees ein 3.000 Jahre altes Schloss ausgegraben. Dieser Fund könnte Archäologen und Historikern jetzt ein ganz neues Gebiet erschließen.

Archäologen der Van Yüzüncü Yıl University haben auf dem Grund des Vansees ein 3.000 Jahre altes Schloss entdeckt. Das berichtet die türkische Tageszeitung "Daily Sabah".

Der größte See der Türkei lüftet damit ein lange behütetes Geheimnis. Die Vermutung, dass auf dem Grund des Vansees etwas Außergewöhnliches zu finden ist, gibt es bereits länger.


https://web.de/magazine/wissen/geschich ... n-32640220
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Beslira » 22. Nov 2017, 18:32

alanya_fuchs hat geschrieben:
Archäologen der Van Yüzüncü Yıl University haben auf dem Grund des Vansees ein 3.000 Jahre altes Schloss entdeckt. Das berichtet die türkische Tageszeitung "Daily Sabah".

Der größte See der Türkei lüftet damit ein lange behütetes Geheimnis. Die Vermutung, dass auf dem Grund des Vansees etwas Außergewöhnliches zu finden ist, gibt es bereits länger.


Das erste sensationelle Foto vom 3000 Jahre altem Schloss

Bild

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon alanya_fuchs » 22. Nov 2017, 19:10

:lol27:
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Cinar » 22. Nov 2017, 22:32

alanya_fuchs hat geschrieben:Archäologen haben in der Türkei eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Sie haben auf dem Grund des Vansees ein 3.000 Jahre altes Schloss ausgegraben.


Bild
Quelle Daily Sabah

Jetzt haben Taucher erst mal ein paar Mauerreste entdeckt, die 3-4 m aus dem Boden des Sees ragen. Ausgegraben wurde da am Grunde des Sees noch gar nichts... Und dann die Übersetzungsfragen "kale=castle=Schloss"?

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon alanya_fuchs » 23. Nov 2017, 00:18

3000 Jahre, also 1000 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung - - -

Mich interessiert immer, wer und mit welchen Mitteln man so etwas gebaut hat.

Kaiser Augustus war mit seinem Imperium Romanum erst zu Beginn unserer Zeitrechnung in der Gegend. Zeugnis sind die Ruinen des Augustus Tempels in Ankara.

Vielleicht handelt es sich um eine Karawanserei, die wurden schon im as­sy­ri­schen Reich für das zwei­te vor­christ­li­che Jahr­tau­send nach­ge­wie­sen.
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Jade » 13. Dez 2017, 03:04

Kaiserbrief in Side gefunden.
Inhalt des Briefes kann man dem verlinkten Artikel entnehmen.
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Beslira » 20. Feb 2018, 19:12

Mal ein Beitrag aus der Türkei ohne Krieg, Gewalt und Verhaftungen aber auch mit sterben.

„Tor zur Hölle“ tötete mit CO2

Das „Tor zur Hölle“ im Heiligtum von Hierapolis in der heutigen Türkei war in der Antike berühmt. Denn Opfertiere, die diese höhlenartige Kammer betraten, starben wie von Geisterhand, während die Priester seltsamerweise unbehelligt blieben. Das Rätsel ihres Überlebens haben nun Forscher aufgeklärt: Bis heute setzt eine tektonische Verwerfung unter der Kammer tödliches Kohlendioxid frei. Weil dieses aber nachts und am frühen Morgen nur bis auf Kniehöhe steigt, blieben die Priester verschont.

Das „Plutonium“ im römischen Heiligtum von Hierapolis ist erst vor wenigen Jahren entdeckt worden. Es besteht aus einem mit Steinen ummauerten Eingang, der erst in einen kleinen Vorhof, dann in eine natürliche Höhle führt. Die römischen Geschichtsschreiber Strabo und Plinius beschreiben diesen Eingang als das „Tor zur Hölle“, als direkte Verbindung zur Unterwelt. Denn Opfertiere, die durch dieses Tor geführt wurden, fielen bald darauf zu Boden und starben – scheinbar durch den Atem der Hölle.

https://www.wissenschaft.de/geschichte- ... e-mit-co2/

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Cinar » 20. Feb 2018, 22:02

Leider zeigt der verlinkte Artikel kein Foto des Plutoniums, auf Türkisch übrigens als Geisterloch bezeichnet. Hier aus meinem Archiv von 2011:
Bild

Das Teil ist klein, nur etwa so groß wie ein türkisches Plumpsklo und sieht auch so ähnlich aus. Der Eingang ist zugemauert.
Unter dem Bogen sieht man ein rechteckiges Loch:
Bild

Da habe ich dann die Kamera reingehalten (passte gerade so) und mehrmals blind abgedrückt. So sieht es innen aus:
Bild

Da passt also bestenfalls ein Schaf rein, aber kein Priester mit dazu. Vielleicht ging es allerdings in früheren Zeiten eine steile Treppe hinunter in einen größeren Raum.
Wäre dann aber ziemlich leichtsinnig, da runter zu steigen.

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