Archäologie-Nachrichten

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon walteranamur » 14. Jan 2014, 15:07

..und wenn die Unesco nun so toll Werbung macht, kann man sicher in einem antiken Teil ein Hotel bauen, oder zum,indest das Areal mit einer Seilbahn überspannen, so von wegen guter Aussicht ....
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Göbekli Tepe

Beitragvon Artemis » 23. Jul 2014, 18:42

Der Berliner Archaeologe Klaus Schmidt, Leiter der Aussgrabungsstaette Göbekli Tepe ist in seinem Urlaub an der Ostseeküste verstorben. Sein Tod fand in den türkischen Medien viel Beachtung.
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Ruth » 20. Jan 2015, 11:40

Der Eigentümer einer alten griechischen Kirche in der Provinz Kayseri bietet diese im Internet zum Verkauf an; der Preis 450'000 € (verhandelbar). Zur Kirche gehören ca. 2'000 m2 Land. Der Verkäufer und Eigentümer, ein Immobilienmakler hofft, dass die Kirche aus dem 18. Jh. vom neuen Eigentümer restauriert wird. Verhandlungen mit der vorerst interessierten Provinzverwaltung verliefen im Sand.

Kirchenrelikt steht zum Verkauf.

Fotos

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Ruth » 26. Feb 2015, 01:55

Antakya und das Mosaiken-Museum (suuuuuuuper sahane) und die Petrus-Grotte sind für einen Besuch absolut empfehelenswert.

Aber ob das der richtige Zeitpunkt ist, dahin einen Abstecher zu unternehmen, bezweifle ich :?

Bei meinem Besuch (2004) war ich die einzige Ausländerin, zu meiner grossen Verwunderung sonst nur türkische BesucherInnen!

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon ebrad » 12. Mär 2015, 12:24

Ich musste jetzt auch lachen. Ich wette, wenn sie sogar Atlantis entdecken, würde TOKI es binnen Sekunden zu betonieren und hunderte Einkaufszentren bauen. :D
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Ruth » 10. Apr 2015, 13:50

Man weiss, dass in Kappadokien neben den bereits zugänglichen noch viele weitere unterirdische Städte existieren. In Nevsehir stiess man bei Bauarbeiten zufällig auf eine unterirdische Stadt mit ungewöhnlichen Dimensionen.

Erfreulich ist, dass der ursprünglich hier geplante Wohnkomplex an den Stadtrand verbannt wird, das Höhlensystem weiter erforscht und freigelegt, und zu einem späteren Zeipunkt auch touristisch genutzt werden soll.

grösstes Labyrinth der Welt

Kappadokien ist immer eine Reise wert.

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon ebrad » 18. Jun 2015, 14:32

Haha, die haben wenigstens noch Humor, wenn auch unfreiwilligen. Retrofuturistisch. :D Fehlt nur noch Mad Max.
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Ruth » 12. Aug 2015, 13:47

MERSIN

In Mezitli, dem südwestlichen Vorort von Mersin, befinden sich Ruinenreste der ehemaligen römischen Stadt Soli Pompeiopolis. Nach einem Erdbeben im 6. Jh. ist die Stadt grösstenteils im Meer versunken; übrig geblieben ist ein Teil der Säulenstrasse. Nun wurden die Ausgrabungen in Zusammenarbeit mit der UNESCO wieder in Angriff genommen - auf Land und im Meer.

Die Ausgrabungsstätte wird mittlerweile immer mehr beengt durch das starke Bauwachstum. Als ich vor 11 Jahren den Ort besuchte, wurde er Viransehir genannt und lag noch im Grünen, umgeben von Feldern und Zitrusgärten.

Neu und antik

Ausgrabungen bei Mersin (engl.)

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Jade » 13. Aug 2015, 02:08

Vielen Dank für die Info und Links, Ruth.
Von Soli Pompeiopolis lese ich heute das erste Mal.
LG Jade
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Ruth » 28. Sep 2015, 18:38

Mich hat ein Schock getroffen, als ich das Bild sah :o :cherrysmilies120:

Ich frage mich, welcher "Künstler" hinter dieser Verunstaltung steckt :roll: Immerhin hat er sich nicht auch noch an der Bühnenwand zu schaffen gemacht ...

Vor kurzem fand ich mal einen Artikel über die 13 schrecklichst renovierten antiken Denkmäler in der Türkei s. hier und dieses Malheur wurde ja von Dir bereits erwähnt.

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Jade » 29. Sep 2015, 03:09

wil hat geschrieben:Im Binnenland der kleinasiatischen Landschaft Karien (heute in der Provinz Muğla in der Türkei) finden sich Überreste der antiken Stadt Euromos, darunter der ehemalige Zeus-Tempel. Nur wenige Kilometer von der Kleinstadt Milas in Richtung Bafa See und Izmir liegt dieser zwischen Olivenbäumen versteckt. Der ehemalige Tempel gehört zu den besterhaltensten Skralbauten des Landes, von seinen 32 korinthischen Säulen stehen noch 16 und diese tragen Teilen des Gebälks. Das Heiligtum, das dem Zeus Lepsynos geweiht war, wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. von Privatleuten gestiftet, diese verewigten sich auf den Bauten – wie auch auf den Säulen des Tempels. Nahe des Tempels finden sich auch die Reste eines Theaters, Wachturms, Grabstätten und Bäder.
Weiter


Zu Wil's Beitrag möchte ich noch ein paar Fotos beisteuern.
Wer sich einmal die Zeit nehmen will und auf der Strecke der D 525 Söke -> Milas den kurzen Abstecher nach Euromos macht, den empfängt hier Stille und Einsamkeit, keine Touristen, ab und zu ein besetztes Kassenhäuschen. Aber ein Toilettenhäuschen sowie Picknicktisch und -bänkchen gibt es!
Also: Abbiegen, rasten, sich die Beine in Euromos vertreten - der Zeus-Tempel ist beeindruckend und das Gelände überschaubar.

Zeus Tempel aus anderer Perspektive als aus Wil's Link

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Zeus-Tempel von oben betrachtet

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Inschriften der jeweiligen Sponsoren dieser Säulen

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Doppelaxt-Unterschrift der Steinmetze aus Labranda

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Labranda

Reste eines Wachturms an der Stadtmauer

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Theater

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vermutlich ein Grabhaus

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon walteranamur » 29. Sep 2015, 10:01

In diesen Tagen wird viel über Aspendos geschrieben. Da fanden umfangreiche Restaurationen staat. Viele Leute stören sich an den extremen farblichen Unterschieden und fragen, ob diese Arbeiten wirklich sachgerecht ausgeführt worden seien.

Das Kultusministerium hält dagegen. Alles habe seine Richtigkeit. Die nun neuen Elemente würden im Laufeder Jahre eine Patina annehmen und dann nicht mehr von den alten Steinen zu unterscheiden sein.

Bilder und Film
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Artemis » 29. Sep 2015, 15:06

Ich pflichte Jade bei, Euromos ist wirklich abgeschieden und ruhig. Am liebsten mag ich es zum Ende des Winters, Anfang Frühjahr, wenn alles schön grün ist und die Anemonen blühen.

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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon beldibi » 29. Sep 2015, 20:30

zu Aspendos

vor ein paar Jahren haben wir in der Arena einen Opernarienabend verbracht
und ich fand es schon teilweise sehr abenteurlich die teilweise sehr verwitternden Stufen
zu erklimmen. Das jetzt die neuen Stufen wirlich nicht sehr antik aussehen
mag mancher von Euch nicht besonders gefallen, vom Anblick mir auch nicht unbedingt.
Für die Sicherheit ist es aber sehr zu begrüßen.

Im antiken Theater von Kas sind zahlreiche so ähnliche, wenn die gleichen Stufen zu finden

gruß beldibi
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Re: Archäologie-Nachrichten

Beitragvon Jade » 30. Sep 2015, 02:32

wil hat geschrieben:Danke für die schönen Photos , Jade :blustrau: !
Gibt es eigentlich eine Ecke der Türkei , die Du noch nicht bereist hast ;) :D ?
:hallo3: wil


Danke Wil. :zwinker-girl:
Gute Frage ... aber es gibt noch hunderte von Orten der TR, die ich noch nicht gesehen habe, oder in die ich wieder eintauchen möchte, oder an denen ich leider vorbei rauschen musste, oder die ich schon fast wieder vergessen habe.
"Eigentlich" gibt's also noch viel "zu tun" in der Türkei ... für mich samt allen Sinnen und für meine Kamera :hallo3:

Artemis hat geschrieben:Ich pflichte Jade bei, Euromos ist wirklich abgeschieden und ruhig. Am liebsten mag ich es zum Ende des Winters, Anfang Frühjahr, wenn alles schön grün ist und die Anemonen blühen.

Artemis


Liebe Artemis,
Ich beneide dich so sehr um deine dir gebotene Möglichkeiten, dass du dir individuell die Jahreszeiten zu Besuchen hier und da raussuchen kannst. :cherrysmilies130:
Ich habe noch nie die Anemonen oder Wildtulpen der Ägäis gesehen. *schmacht*

Allerdings liegt Euromos nicht abgeschieden (nicht dass wir hier Interessierte abschrecken), sondern es liegt ja sehr, sehr nahe an der D 525. Aber wirkt abgeschieden - sobald man sich darauf einlässt und dem etwas einsamen und unwirtlichen Ort seine Aufmerksamkeit schenkt.

Euromos ist halt leider nicht so attraktiv und umworben wie das wesentlich weiter entferntere Labranda z.B., welches aber auch etwas mühevoller mit einem PKW erreicht werden kann. Auf der Strecke nach Labranda ist also geboten: geteerte Straße, Serpentinen, Waldrennstrecke bis Staubstraße in ausgefahrenen Rillen, welche letztere von den LKW' s stammen, die auf dieser Strecke abgebauten Marmor abtransportieren, selbst sonntags. Und es ist nicht immer lustig, denen auf den teilweise engen Teilstücken der Straße zu begegnen, denn sie sind meist sturer als der Touri hinterm Steuer (weil vollbeladen), das heißt der Touri muss rückwärts irgendwie-irgendwo ausscheren.

Um zurück zum Thema zu kommen, nämlich Archäologie ... ich habe auch irgendwo gelesen, in Euromos wurden die Ausgrabungen in den 70'er Jahren (leider) eingestellt, während sie in Labranda immer noch tüchtig dabei sind. Bei meinem letzten Besuch sah ich wieder Archäologen aus dem nördlichen Europa, ich glaube Schweden.

LG Jade

Umgebung bei Euromos

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